Gemeinsam genutzte Geräte für mehrere Benutzer
Stellen Sie Mehrbenutzergeräte mit der agentenbasierten Softwarebereitstellung von RealmJoin bereit.
Dieser Artikel beschreibt den Ansatz für die Bereitstellung und Verwaltung von Intune-Multi-User-Geräten mithilfe von Windows Autopilot Self-Deployment kombiniert mit einem RealmJoin DEM (Device Enrollment Manager)-Konto.
Das Konzept ermöglicht Administratoren Folgendes:
Geräte bereitstellen ohne zuzuweisen einen echten Benutzer während Autopilot-/Intune-Registrierung
Verwenden Sie ein dediziertes RealmJoin DEM-Konto zur Festlegung des Primären Benutzer
Pakete bereitstellen und sicherzustellen, dass Updates auf gemeinsam genutzten Geräten zuverlässig angewendet werden
Konzept
Stellen Sie das Gerät mithilfe von Windows Autopilot Self-Deployment-Modus - damit wird die Autopilot-Bereitstellung ohne zugewiesenen Benutzer abgeschlossen.
Melden Sie sich zunächst an mit einem dedizierten RealmJoin DEM-Konto.
Das DEM-Konto wird über eine dedizierte Gruppe identifiziert, die in der RealmJoin-Datenbank als spezieller Kontotyp für Multi-User-Geräte markiert ist.
RealmJoin setzt dieses DEM-Konto automatisch als den Primären Benutzer des Geräts.
Weisen Sie Schlüsselworts required RealmJoin-Pakete mithilfe einer der unterstützten Zuweisungsmethoden, um sie allen Benutzern auf dem gemeinsam genutzten Gerät zur Verfügung zu stellen.
Anforderungen
Intune Autopilot-Registrierung
Wählen Sie für die Registrierung dieser gemeinsam genutzten Geräte den Bereitstellungsmodus „Self-Deploying“:

RealmJoin DEM-Konto (oder mehrere)
Erstellen Sie ein entsprechendes Dienstkonto. Das Konto:
muss entsprechend lizenziert sein (z. B. Intune-Lizenz)
muss für die gesamte Lebensdauer der gemeinsam genutzten Geräte verfügbar bleiben
sollte der folgenden dedizierten DEM-Gruppe hinzugefügt werden
RealmJoin DEM-Gruppe
Erstellen Sie eine dedizierte Gruppe die alle DEM-Konten enthält um Registrierungs-Konten für gemeinsam genutzte Geräte darzustellen.
Sobald sie erstellt ist, senden Sie bitte die Objekt-ID der Gruppe an unseren RJ-Support. Wir markieren diese spezielle Gruppe in unserem Backend.
Optionen für die Paketzuweisung
Beide Optionen werden automatisch ändern das standardmäßige Skripteinschränkungen - sodass, sekundäre Benutzer können Softwarepakete installieren/aktualisieren zugewiesen auf das gemeinsam genutzte Gerät oder den DEM-Benutzer.
Option A: Pakete den Geräten zuweisen
Pakete werden direkt den Geräten zugewiesen (z. B. ein gemeinsam genutztes Gerät in die entsprechende RJ-App-Gruppe aufnehmen).
Bitte fragen Sie den RJ-Support, ob die Gerätezuweisungsfunktion in Ihrem Mandanten aktiv ist.
Option B: Pakete DEM-Benutzern zuweisen
Pakete können alternativ direkt dem DEM-Benutzerkonto zugewiesen werden. Sekundäre Benutzer erben die zugewiesene Software automatisch. Dafür kann ein DEM-Konto pro Anwendungsfall sinnvoll sein.
Empfehlungen
Paketeinstellungen
Da Multi-User-Geräte typischerweise für relativ kurze Sitzungen verwendet werden, ist die Möglichkeit, Paketinstallationen und Updates während des regulären Betriebs durchzuführen, eingeschränkt. Um sicherzustellen dass Softwarebereitstellungen und -updates werden verarbeitet als schnell und zuverlässig wie möglich, empfehlen wir dringend die folgenden Einstellungen anzuwenden.
Sie können sie auf die RealmJoin DEM-Gruppe.
SoftwarePackageOverrides.AllowBackgroundInstall
true
Führt Paketaktualisierungen/-installationen direkt nach Konfigurationsaktualisierungen.
SoftwarePackageOverrides.IgnorePhaseRestrictions
true
Hebt Paket-Phasenbeschränkungen auf und aktiviert alle Phasen, einschließlich Anmeldung. Dadurch können ausstehende Softwareinstallationen und -updates verarbeitet werden direkt nach der Benutzeranmeldung.
Referenz: Verfügbare RealmJoin-Richtlinien
Registrierungsablauf
Windows-Anmeldung
Windows wartet auf die erste Benutzeranmeldung. In dieser Phase muss das dedizierte RealmJoin DEM-Konto zum Anmelden verwendet werden. RealmJoin erkennt das Konto automatisch und weist es als den Primären Benutzer des Geräts.
Melden Sie sich nicht mit einem anderen Konto als dem DEM-Konto an. Andernfalls würde ein falscher Primärbenutzer zugewiesen und die Multi-User-Geräte-Logik würde nicht funktionieren.
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